Während man die Unterschicht verdummt, indem man in DSDS, Big Brother und den Nachmittag-Talkshows die Dümmsten vor die Kamera zerrt, sind die Polit-Talks a la Maybrit Illner das Verdummungsprogramm für die Mittelschicht.
Zufällig sah ich letzten Donnerstag ein paar Ausschnitte, Roland Berger, erster Unternehmensberater der Republik sprechend, da bekam ich so eine Wut, dass ich mir nachträglich im Internet ansehen musste, was da einmal wieder insgesamt für eine Propaganda-Arie gespielt wurde.
Eines muss man sagen: Die „Verdummglimpfung“ wird nach der Finanzkrise offenbar eine ganze Stufe subtiler, quasi mit Samthandschuhen betrieben. Es gibt Menschen, die bringt so etwas erst recht in Rage, wie meine Frau und mich.
Dieses Mal bettete die Illner das also ein in das Wohlfühlthema „Glück“. Und alles kam einem vor wie ein inszeniertes Propaganda-Stück der Abteilung für Marktradikalismus. In den Hauptrollen:
Roland Berger, ein angeblich vom Saulus zum Paulus mutierter Unternehmensberater, der für sich, nach eigenen Angaben „sehr spät“ doch noch herausgefunden hat, dass Geben edler ist denn Nehmen. Man hätte diese Rolle noch besser mit dem unweit, in der Schweiz weilenden Haiti-Aristid einladen können. Der wollte ja angesichts der Erdbebenkatastrophen nun das dem Land geraubte Vermögen in der Not wenigstens teilweise wieder zurückgeben.
Stattdessen ließ man nun also einen Roland Berger in leicht schweizerisch gefärbtem bayerischen Akzent (Hat der das von Joe?) über Haiti reden, und dass es uns im Vergleich zu den Menschen dort ja gar nicht so schlecht ginge. „Jammern auf hohem Niveau“ warf er Frau Illner wohl im Hinblick auf Themen vorausgehender Sendungen vor.
Dann Dr. von Hirschhausen der medizinische Kabarettisten-Sunnyboy, der den Markt der „Weg zum Glücklichsein“-Ratgeber als neues eigenes, lukratives Betätigungsfeld für sich entdeckt hat. Sieht ja auch immer so glücklich aus, das Bürschchen. Dieser wurde noch getoppt durch einen Schweizer Glücksforscher im Publikum, der von einer Maschine träumte, an die man wortwörtlich "Menschen anschließen" kann, um ihren Glücklichkeits-Status zu überprüfen. Er sagte ungefähr „Leider hat uns der technische Fortschritt bzgl. dieser Hoffnung im Stich gelassen!“ Leider!? Zum Glück meine ich. Nicht auszudenken, wenn ich nach jedem Arbeitstag beim Auschecken im Betrieb mein Glücksniveau messen lassen müsste. Ich sehe den Chef schon vor mir sitzen: „Ihre Hedometer-Werte zeigen an, dass Sie mit Ihrem Job sowieso nicht glücklich sind. Deshalb ist es nun in unser beider Interesse ab heute getrennte Wege zu gehen.“ Na ja, so wurde der Propaganda Punkt „Maschinen zur Überwachung der Intimsphäre sind gut und werden von allen heiß ersehnt“ schon einmal abgehakt. Schließlich benötigen unsere markradikalen Extremisten in Regierungsämtern diese Grundhaltung spätestens im nächsten Sommer zur Einführung der Nacktscanner an unseren Flughäfen. (Ist ja psychologisch sowieso viel besser dieses erst im Sommer zu tun, wenn die Leute eh alle nur im Sinn haben, bei 30 Grad Hitze möglichst schnell raus aus den Klamotten zu wollen. Momentan sind ja noch alle wegen der Erderwärmung am Frieren und erkälten sich schon beim bloßen Gedanken an Nacktheit in zugigen Flughafenhallen an der überaus gefährlichen Schweinegrippe.)
Eine weitere Hauptrolle wurde mit dem neuen FDP-Generalsekretär Christian Lindner besetzt. Der neue Typus von aalglattem und zugleich bärbeißigem Funktionär, wie ihn eine marktextremistische Partei wie die FDP gut brauchen kann.
In den Nebenrollen spielte eine gewisse Angie ("Angie" wie unser Kanzlerin-Mutti, so ein Zufall, einfach nett diese Angies!) Siebers, die zur gleichen Zeit wie ich studiert hat, aber während ihres Studiums nur mit „monatlich 500 Euro, ach D-Mark waren das damals ja, glaube ich noch“ auskommen musste und auch damit wunderbar auskam. Äh, moment, damals betrug der BAFöG-Satz knapp 1000 DM, wie ich mich entsinne. Und wer im zarten Alter von 33 Jahren in diesen Zeiten schon eine leitende Managerstelle bei MTV hat und gleich nach dem Studium Pressesprecherin von Antenne Bayern wurde, kann wohl auch nicht aus ärmsten Verhältnissen stammen! Dazu weiß ich zuviel über den Medien-Bereich, in dem alles nur mit Vitamin-B funktioniert, als dass ich das glauben könnte. Aber 500 DM, das sind ja ungefähr 250 Euro und in Etwa das, was sich die Marktradikalen, und auch von der FDP hörte man entsprechende Pläne für 2011, als neuen gekürzten Hartz-IV Satz monatlich so vorstellen. Hat der Strahlefrau ja auch gereicht, die nun eine Stunde lang jauchzen darf, wie glücklich sie darüber ist, dass sie nun als Jugendherbergsmutter 2/3 weniger verdient als vorher bei MTV.
Schade, dass die meisten von uns Mittelschichtler diese freie Wahl so nicht mehr haben. Bei 2/3 weniger Einkommen würde die Bank das Darlehen kündigen, das Haus unter Wert z.B. an den einzig bietenden örtlichen Volksbankvorsitzenden zwangsversteigert, man müsste Privatinsolvenz anmelden und dürfte fortan 7 Jahre alle seine Arbeitseinkünfte sklavengleich an die Bank abtreten und müsste mit Frau und Kindern in die Sozialunterkunft umziehen, wo die Unterschicht-Nachbarn auf einen Mittelschichtler, der ja gerade eben noch ein Haus besaß, gar nicht gut zu sprechen sind und die Familie und einen selbst deshalb täglich in der Suppenküche mobben. Glück sieht anders aus! Wäre also interessant gewesen zu erfahren, welche Voraussetzungen bei Frau Siebers denn dieses tolle „Downshifting“ ermöglicht haben, ohne dass ihr daraus mehr Probleme entstanden, als keine Schuhe mehr tragen zu können, auf denen „Prada“ steht. Das tolle Buch, was sie über ihre Geschichte schrieb oder die Honorare, die sie mit Auftritten als Statistin für marktradikale Propaganda-Possen erhält?
Diese Frau war also verantwortlich für die Propaganda-Posse: "Ist doch nicht so schlimm, wenn Eure Arbeitgeber Euch downshiften. Seht Euch Frau Siebers an, die hat sich sogar freiwillig selbst downgeshiftet und wurde dadurch viel glücklicher Die US-Amerikaner verdienen dagegen nun im Durchschnitt viel mehr als 1950 und wurden dadurch sogar ganz im Gegensatz eher noch unglücklicher!"
Die zweite Nebenrolle erhielt ein mittlerweile nach gesundheitlichen Problemen etwas ermüdeter Gregor Gysi, mit dem man nebenbei ein bisschen „Links-Partei“-Bashing spielen wollte, hatte man doch herausgefunden, dass „Die Linke“ in ihrem Parteiprogramm auch die Senkung der Umsatzsteuer für die Gastronomie darin stehen hatte. Das überraschend zu platzieren wollten sich Roland Berger und der FDP-Yappie nicht entgehen lassen, als Hr. Gysi auf Anregung von Frau Illner (Vorsicht Falle!) mit dem Hotelier-Thema kam. Und nachdem man „Die Linke“ bloßgestellt und Hrn. Gysi auf diese Weise kalt gestellt hatte, durfte Hr. Lindner das Steuergeschenk an die Hoteliers dann auch noch als soziale Wohltat seiner FDP darstellen. So viele notleidende Pensionen gerettet und 100.000 Arbeitsplätze. Häääh? Die FDP hält auf einmal die Subventionierung nicht wettbewerbsfähiger Arbeitsplätze für gut? Ich glaubte, ich höre nicht recht. Dagegen bashten Fr. Siebers und Dr. Hirschhausen die Pendlerpauschale, da weit weg Wohnen vom Arbeitsplatz aus Glücksgesichtspunkten ja auch gar nicht empfehlenswert sei. Zwar bestand Roland Berger darauf, dass die Politik die Menschen nicht zu ihrem Glück zwingen könnte. Bzgl. Pendlerpauschale schien Hr. Berger aber Hrn. Hirschhausen beizupflichten, dass man da als Politik doch einmal eine Ausnahme machen sollte. Alles klar? Pendlerpauschale als lediglich gleiches Recht von abhängig Beschäftigten gegenüber den Selbstständigen war also auf einmal wieder eine Subvention und die Subventionierung von Arbeitsplätzen im Hotellerie-Gewerbe war auf einmal gute liberale Politik. Geht’s noch?
Ach ja Hrn. Gysi drückte man noch das Thema Gesamtschule hinein, da die Mittelschicht gerade wegen Hamburg, wo die CDU in der Frage umgekippt war, Gift und Galle dagegen ist. Mit der Partei „Die Linke“ sympathisierenden Abtrünnigen von FDP, SPD, CDU und Die Grünen wollte man also klar machen, alles was bei FDP, SPD, CDU und Die Grünen schlecht ist, ist bei Die Linke auch der Fall. Die Linke ist damit quasi schon aufgenommen in unseren Blockpartei-Reigen. Das war einmal wieder clever von den Marktradikalen, Herr Gysi schien dem irgendwie auf den Leim zu gehen. Auch schon gekauft der Mann? Das fragten sich die, die sich so fragen sollten.
Soviel zur Besetzung. Die Marktradikalen-Posse über das Glück wurde von Frau Illner mit einer absurden Frage eingeleitet: „Begreifen die Menschen erst in der Krise, dass Kohle, Konsum und Karriere nicht alles ist?“ Dr. Hirschhausen, als Arzt glaubwürdig als Menschenkenner bestätigt ausführlich. Was denn? Frage ich mich? Also das erste, was ich in einer Wirtschaftskrise mit Auswirkung auf mich selbst begreife ist, dass Kohle alles ist und auch Karriere, da wer keine Karriere macht automatisch ein Kandidat dafür ist in Krisen auf die Abschussliste zu kommen! Konsum war für einen seit mindestens zehn Jahren hinsichtlich sinkendem Realeinkommen (dank marktradikaler Lohnsenkungspolitik aller Parteien) darbender Mittelschichtler wohl auch vor der Krise niemals Alles gewesen. Sonst hätte er sich wohl schon längst vor den Zug geworfen oder aus dem Bürofenster gestürzt wie manche der französischen Kollegen.
Es ging um Glück. Aber Hr. Berger schwadronierte in endlosen Ausführungen gegenüber einem leidend blickenden Hrn. Gysi darüber so, dass der gesamte neoliberale Propaganda-Katalog abgearbeitet wurde:
- Wir klagen auf hohem Niveau (Schon da schnaube ich vor Wut: Ja, das müssen wir auch, denn wir stürzen ohne Hoffnung auf bessere Politik rapide ab und warum sollten wir mit den Alarm-Rufen warten, bis wir selbst auf Dritte-Welt-Niveau angelangt sind, Herr Berger!!!)
- die zehn Prozent der höchsten Einkommen zahlen den größten Teil der staatlichen Steuereinnahmen (erstens stimmt das nicht so ganz unter Einbeziehung des Umsatzsteueraufkommens und zweitens sind diese oberen zehn Prozent permanent dabei, ihre finanzielle Macht politisch für sich so spielen zu lassen, dass die Parteien die durch sie zu begleichenden Steuern immer weiter senken oder die Steuerprüfung behindern, wenn sie hinterzogen haben, was sie darüber hinaus mehr hätten bezahlen müssen; hier war es aber zur Beruhigung der Menschen in der Krise ausnahmsweise wieder einmal gut, dass sie Steuern zahlen, man hat das in anderen Zeiten auch schon anders gehört; klar, dass die Marktradikalen im Angesicht der Finanzkrise Kreide gefressen haben)
- und in Dänemark sind sie also viel glücklicher wegen des geringeren Kündigungsschutzes und weil sie „relative lange“ (LOL) bis zu zwei ganze Monate abgesichert sind, um sich einen neuen Job zu suchen. Äh, wer über 35 Jahre bitte schön findet innerhalb von zwei Monaten einen neuen Job? Jobsuche unter extremem Zeitdruck, ja, das könnte es sein, was die Dänen so glücklich macht, neben den von Dr. Hirschhausen angemerkten breiteren Fahrradwegen natürlich: Job weg, Auto weg, aber wenigstens ein breiter Fahrradweg, damit man auch mit dem großen Sack mit den vielen gesammelten Flaschen auf dem Gepäckträger noch durchkommt. Das wäre auch für hier zu Lande sicherlich eine gute Idee zum künftigen Glücklichsein
- Ein Lobeslied der Europäischen Union (angeblich verantwortlich für Frieden und Freiheit, ach, die Entnazifizierung und Demokratisierung Deutschlands durch Amerika war dafür gar nicht der Grund, nein die Europäische Union war das)
- Und Sozialversicherung ist natürlich dem Glück ganz abträglich, die Menschen sollen über einen größeren Teil ihres Einkommens verfügen können und dafür keine Absicherung gegenüber Krankheitsfall, Arbeitslosigkeit und Altersarmut haben. Lieber mehr Geld haben also, als ein Gefühl der Sicherheit. (Letzteres lautete am Anfang der Sendung noch anders, als es hieß, dass es beim Glücklichsein nicht wesentlich auf das Geld ankommt, das man zur Verfügung habe. Jetzt war Geld, das man gleich verkonsumieren kann, wieder besser als so ein imaginärer Gefühlswert wie Sicherheit. Außerdem weiß der rauhbärtige und doch smarte Herr Lindner von der FDP: mit Sozialversicherung wollen die Linken Lebensläufe standardisieren. Moment Mal und Hartz IV tut das nicht? Bin ich im Falle des Falles nicht freier, mein Leben nach Arbeitsplatzverlust selbstständig zu gestalten mit einem gesicherten Auskommen, dank Arbeitslosenversicherung, als wenn ich mit Hartz IV Tag ein Tag aus gezwungen werde, als Akademiker mit kaputtem Rücken Kaugummis von Straßenlaternen abkratzen zu gehen? Da hätte man auch auf Hrn. Koch zu sprechen kommen können, aber zum Abschießen hatte man ja stattdessen den Gysi direkt vor Ort.)
-Produktivitätsgewinne wurden im Wesentlichen immer in mehr Kaufkraft und nicht in weniger Arbeitsplätze umgesetzt, Firmen tun alles um ihre MA zu halten, angeblich gingen keine Arbeitsplätze verloren (Wie bitte? Wie geht denn das? Produktivitätsgewinn ohne Wegfall von Arbeitsplätzen ist wie die Erfindung des Perpetuum Mobile. Arbeitsplatz und Kaufkraftstatistiken sprechen bekanntlich auch eine ganz andere Sprache! Auch dieser Punkt wurde schlau inszeniert. Fr. Illner durfte mit einer Frage die verhasste Unternehmensberaterbranche angreifen, um gleichzeitig ihre journalistische Unabhängigkeit vorzutäuschen und Hrn. Berger die Gelegenheit zu geben, eine ausführliche Verteidigungsrede zu halten oder man könnte auch sagen, eimerweise neoliberalen Bullshit auszuschütten).
- Dann verdient sogar der Staat plötzlich durch die Finanzkrise im letzten Jahr 400 Millionen von den Banken und Hr. Berger stellt fest, dass von den 400 Milliarden (genau beim Wort „Milliarden“ hatte er selbst oder wer auch immer den Ton seines Mikros heruntergedreht) nur 25 verwendet wurden, so dass sich das nicht nur für die ganz Dummen in der Hektik anhörte, als hätte der Staat 400 eingenommen und von 400 ausgegebenen nur 25 verloren; Für die, die zwischen Millionen und Milliarden ohnehin nicht ganz so genau unterscheiden können, hat der Staat an der Finanzkrise schon wieder 375 von den Banken eingenommen; D.h. es ist wieder alles Bestens zwischen den Banken und dem Staat; Härten gegenüber den Banken a la Obama in Deutschland nicht notwendig; "Hier hat man im Gegensatz zur USA alles bestens organisiert!", sagt Hr. Lindner und nimmt dabei sogar die große Koalition in Schutz als FDP-Mann)
- Und als Teil des Finales kam dann unvermeidlich natürlich auch noch eine neue Variante des INSM-Mottos von Hrn. Berger: „Glücklich macht, wer Arbeit schafft“
- Freiheit brauchen wir viel mehr, sagt da Hr. Berger plötzlich wieder, von wegen Schutzhandschuhe und so (Genau, viel zu viel Arbeitsschutz und Krimskrams hier, da schaut sogar als Arzt, Hr. Dr. Hirschhausen ganz irritiert. Lasst die Leute doch Arbeitsschutz lieber wieder über schmerzhafte Erfahrungen selbst lernen! Macht doch viel glücklicher, wenn der junge AZuBi gleich totes Hackfleisch ist, nachdem er wegen aus der Hose hängender Kleidungsstücke in die Drehmaschine gezogen wurde, weil man das einfach wieder erlaubt hat. Dann ist für die Anderen endlich wieder was los.)
„Abenteuer Leben“, nennt die lustige Downshifterin solches Zulassen von mehr Freiheit nun noch schnell eilig in den letzten Sendeminuten, „weniger Druck“ und „viel näher am Leben“! Und überhaupt erscheinen die fünf Marktradikalen am Set nun glücklich jauchzend die fröhlichsten Wesen der Welt zu sein: „Grinseman Dr. Hirschhausen for Bundesglücksminister!“. Während Hr. Gysis Laune nach den gemeinen, zahlenmäßig überlegenen und hinterlistigen Angriffen gegen seine Partei von gerade eben sichtlich bei Null angekommen ist.
„Linke sind die unglücklicheren Menschen“, mit diesem Dr. Hirschhausen-Zitat hatte Frau Illner das rhetorische Gemetzel an Hrn. Gysi ja auch eingeleitet. Und am Ende der Situation gibt sich auf der Talk-Bühne genau dieses Bild: Alle fallen um vor Lachen und kindlicher Heiterkeit, nur der linke Gysi schlurft missgelaunt und humorlos an seinem Wasserglas. Was für eine geniale Propaganda-Dramaturgie. Fr. Illner: Kompliment! Bei Ihnen geht die völlige Verdummglimpfung der Zuseher wenigstens nicht ohne ein gewisses künstlerisches Niveau ab, darf man fragen wer die Regie geführt hat?
Hier der Link auf Maybrit Illner von letztem Donnerstag (funktioniert wegen der neuen Zensur der öffentlich rechtlichen Internetangebote vermutlich nur ein paar Tage lang, was in diesem Fall ein echtes Eigentor der Marktradikalen ist):
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/951314
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