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Meinem letzten Blog-Artikel möchte ich noch etwas anschließen:
Wir Naturwissenschaftler, Ingenieure, Techniker der Mittelschicht, und ich möchte da sogar operativ arbeitende Betriebswirtschaftler und Kaufleute mit einschließen, haben in den letzten Jahrzehnten eine Welt geschaffen, in der es möglich ist, mit viel weniger Arbeit ein erheblich größeres Einkommen und eine noch viel, viel größere Menge an materiellen Gütern zu erzielen. Ein Leben, wie früher nur die Reichsten kannten, für alle Menschen wäre heute möglich bei gleichzeitig viel geringeren Arbeitszeiten (Wochen- oder Lebensarbeitszeit). Diese technische Voraussetzung für ein modernes Hitec-Paradies für Alle aufzubauen, war von uns operativ arbeitenden Technikern, Ingenieuren, Natur- und Betriebswirtschaftlern gefordert. Stellen Sie sich selbst die Frage: Sind DIESE technischen Voraussetzungen erreicht worden? Gab es in den letzten Jahrzehnten tatsächlich einen geradezu gigantischen technischen Fortschritt?
Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass Ihnen gute Gründe für eine gegenteilige Meinung einfielen.
Wenn Sie diese Frage also bejahen, dann stelle ich Ihnen die zweite Frage: Was wäre in dem gleichen Zeitraum der letzen Jahrzehnte, die Aufgabe der Politiker, Volksökonomen und Juristen gewesen? Das beantworte ich Ihnen noch selbst: Ihre Aufgabe wäre es gewesen, durch eine gerechte Verteilung des durch die Leistung der operativ arbeitenden Techniker, Ingenieure, Natur- und Betriebswirtschaftler Erreichten dafür zu sorgen, dass ein "Wohlstand für Alle" wie bei Ludwig Erhard, ein zweites Wirtschaftswunder daraus wird, an dem die ganze Gesellschaft teil hat: Einkommen, materieller Wohlstand und materiell voll versorgter, ausschweifender Freizeitgenuß mit gutem Gewissen für Alle. Stellen Sie sich nun selbst die eigentliche Frage: Ist diese zweite Voraussetzung auch erreicht worden?
Die Antwort ist doch, dass die Berufsstände der Politiker, Volksökonomen und Juristen offensichtlich DIE völligen Versager dieser Gesellschaft sind! Sie konnten nicht oder sie wollten nicht. Beides ist schlimm, letzteres, wenn es aus korrupten Interessen geschieht, was auf der Hand liegt, fast noch schlimmer!
Natürlich will ich hier keinen Haß schüren, aber wir können diesen Berufsständen und einigen Anderen offensichtlich nicht mehr vertrauen! Sehr begrüße ich folglich, dass, wie in der Piraten-Partei der Fall oder hier, Herr Harling, ENDLICH die Ingenieure politische Hand anlegen. Auch ich gehöre dazu!
Deutsche Ingenieure sind die Letzten, die dieses Land auch politisch noch retten können! Auch weil ihre ausschließliche Fachverliebtheit bisher dazu beigetragen hat, dass sie mit sich selbst oft auf niedrigem materiellem Niveau glücklich waren und sich deshalb der korrupten Verhältnisse meist enthalten haben, von denen andere Berufsgruppen offensichtlich bereits längst zu großen Teilen ergriffen sind, wie meiner Meinung nach verdachtweise auch die niedergelassenen Fachärzte oder die Apothekenbesitzer und, das ist bekanntlich längst nicht mehr nur ein Verdacht, alle "Bankster" ...
Ingenieure und Computeringenieure haben auch die intellektuelle Kapazität, Systeme beliebiger Art zu analysieren und die Fehler zu finden. Und sie haben die Kreativität Lösungen zu entwickeln.
Welche z.B. auf Grund ihres schieren Alters von über 45 Jahren arbeitslosen Ingenieure würden mit mir eine Initiative gründen "Deutsche Ingenieure für Deutschland", ein "politisches Reperatur-Team", das die grundlegenden politischen Probleme, die wir haben, unabhängig intelligent und objektiv systemtheoretisch untersucht, die ursächlichen Fehler findet, Lösungsansätze entwickelt und diese später auch den Wahlberechtigten als Alternative vorlegt?
Bitte meldet Euch bald unter KNUT.KARNANN(AT)GMX.DE
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