Kurzgedanken aus einem (noch?) Mittelschicht Leben: Es zählt nicht nur, was man verdient!

02.09.11 | von Knut Karnann [mail] | Kategorien: Nicht kategorisiert

Mittelschicht-Lebensstandard ist nicht nur ausreichendes Einkommen, das begreife ich diese Monate immer mehr. Es ist auch genügend Zeit.

Mein letztes Hobby dieser Blog, ging dieses Jahr auch noch total unter.

De facto, viel zu viele wollen das immer noch nicht wahr haben, hat man uns gemäß Kaufkraft-Äquivalent in den letzten 20 Jahren die Gehälter ungefähr halbiert. Für eine Familie, ja oft selbst für 2-Personen-Haushalte reicht es nicht mehr, dass eine Person alleine durch Arbeitseinkommen die Familie ernährt, selbst bei heute als "gut" geltenden Arbeitseinkommen am oberen Rand der Tariftabellen.

Die private Arbeit in Haushalt und Lebensorganisation jedoch wurde kaum rationalisiert, im Gegenteil bei immer mehr Produkten werden bisherige Serviceleistungen an die Kunden ausgelagert, so dass man für viele Dienstleistungsunternehmen selbst zum Prozesstreiber wird. Für unzählige Service-Hotline-Anrufe wird dann auch noch über die Telefonrechnung abkassiert.

Wenn früher zur Hälfte Berufstätigkeit und Privatarbeit (z.B. im Haushalt) zu erledigen war, so ist heute das doppelte (und oft wegen der gleichzeitig erfolgten Arbeitsverdichtung in den Unternehmen sogar mehr) an beruflicher Arbeitstätigkeit zu leisten und das gleiche an Privatarbeit. Wir Mittelschichtangehörige arbeiten damit mindestens 50% mehr als unsere Eltern vor 20-40 Jahren und das war früher ungefähr genau der Freizeitanteil an der Lebenszeit.

Diese Zeit fehlt immer mehr Menschen bei Freizeit, Regeneration und freier Gestaltung wenigstens eines gewissen Rests an Lebenszeit.

Sicher, wenn man extrem gutes Arbeitseinkommen hat, dann lässt sich Privatarbeit delegieren an Haushaltshilfen, Tagesmütter usw. Die Belastung von Menschen, die alleine oder beide Vollzeit berufstätig sind, ist also keineswegs gleich. Was für eine Farce, wenn der wohlverdienende Abteilungsleiter zu seinen Überstunden geplagten Leuten um 19 Uhr abends sagt: "Na, wie Sie sehen bin ich ja auch noch hier am Arbeiten und ich jammere ja auch nicht!"

Es ist für die meisten Doppelverdiener eben heute auch keineswegs so, wie früher der Fall, dass das gemeinsame Einkommen Rücklagen bildet, um sich dafür später eine Auszeit am Stück zu sichern und sei es als vorgezogener Ruhestand, als Ersatz der laufend verlorenen privaten Lebenszeit. Das Geld reicht selbst mit zwei Einkommen oft nur gerade so und verbraucht sich mindestens genauso schnell wie es hereinkommt, manchmal sogar schneller.

Doch ein Leben, bei dem keine Restzeit zur freien Gestaltung und Regeneration mehr bleibt ist in Wahrheit ein Sklavenleben, kein Mittelschicht-Leben. Den Mittelschicht Lebensstandard sollte man also nicht nur in Einkommen oder Geld berechnen.

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POLITIK

Was haben das Brettspiel Monopoly und der Kapitalismus gemeinsam?

10.07.11 | von Knut Karnann [mail] | Kategorien: Nicht kategorisiert

Beide, das bekannte Gesellschaftsspiel "Monopoly" und das Gesellschaftssystem des "Kapitalismus" machen in der ersten Hälfte einen Heiden-Spaß, jedoch die zweite Hälfte ist ein so unsägliches Gewürge zum immer größeren Leiden fast aller Mitspieler, dass man das Spiel abbrechen muss, je eher desto besser.

Das Geld kommt zurück in die Schachtel und wird für den nächsten schönen Spielbeginn wieder an alle zu gleichen Teilen verteilt.

Selbst einen Computer schaltet man aus und wieder ein, wenn er in einer zur Erstarrung führenden Endlosschleife hängen geblieben ist. Keiner hatte, selbst in der Zeit, als man noch öfter damit zu kämpfen hatte, behauptet, dass Computer deswegen auf den Schrott gehören.

Auch der Kapitalismus soll nicht auf den Schrott, aber man muss ihn nun endlich rebooten mit einer nach rechtsstaatlichen Prinzipien durchgeführten allgemeinen Vermögensreform. Man muss endlich den Mut haben zu dieser radikalsten aller Forderungen, die sich noch im Rahmen dieser Gesellschaftsordnung stellen lässt, die wir Jahrzehnte lang in den westlichen Ländern teilten, wenn wir sie, diese freiheitlich, demokratische, marktwirtschaftlich soziale Gesellschaftsordnung denn nicht bald ganz verlieren wollen.

Es besteht kein Zweifel, dass eine Gleich- oder wenigstens Normalverteilung der finanziellen Möglichkeiten bei den heutigen technischen und betriebswirtschaftlichen Möglichkeiten und den derzeit in den Bevölkerung noch vorhandenen Bildungspotenzialen einen gigantischen Wohlstandsboom auslösen würde, der geeignet wäre, selbst die ärmsten Gegenden dieses Planeten aus dem ökonomischen Mittelalter in eine gemeinsame Wirtschaftswunderzukunft zu katapultieren.

Wartet man zu lange steht der Familienfrieden auf dem Spiel, wie nach einer zu lange gespielten Party Monopoly und dann sind selbst Gewaltexzesse nicht mehr ausgeschlossen. Die Basis jemals wieder das in der ersten Hälfte so schöne Spiel gemeinsam beginnen zu können, könnte dann für lange Zeit verloren gehen.

Bei der Forderung nach einer Vermögensreform geht es nicht um die Einführung von Sozialismus und Kommunismus, sondern gerade mal darum, diese für den gedachten Bruchteil einer Sekunde für eine große, einmalige Gleichverteilung anzuwenden. Hat denn schon einmal jemand vielleicht darüber nachgedacht, dass es mit dem Kommunismus wie mit dem Penicillin des Fliegenpilzes sein könnte, dass zu viel davon sehr wohl und sehr wahrscheinlich tödlich sein kann, eine gering dosierte Menge dagegen aber geeignet ist, bei Krankheit des davon schluckenden Organismus, diesen vor dem Tod zu bewahren?

Das verfassungsmäßige Recht auf Eigentum steht dem nicht im Wege. Griechenland zeigt, dass die immer ungleichere Verteilung von Vermögen in der Endstufe des Kapitalismus Freiheit und Demokratie mehr gefährdet als jeder muselmannische Tora-Bora-Terrorist. Und das Grundrecht auf Eigentum läßt sich zum Schutze von Freiheit und Demokratie durch Gesetze mindestens ebenso einschränken, wie das Postgeheimnis, die Versammlungsfreiheit, das Rechte auf Unversehrtheit der Wohnung usw. Erst recht, wenn das nur für den gedachten Bruchteil einer Sekunde notwendig ist.

Die Mächtigen, mindestens der letzten ein Duzend Jahrzehnte haben die Idee der Gewaltenteilung ad absurdum geführt: Ohne die Schwerter der inflationierenden Währungsreform (zur praktikabelsten Art der Durchführung einer Geldschuldneramnestie und Ausgabe des neuen Geldes in der Breite der Bevölkerung) und einer für die Reichsten empfindlich hohen Vermögensbesteuerung oder der Macht, grundlegende Vermögensreformen durchzuführen, wird die staatliche Exekutivgewalt, der vierten, durch den Begründer der Gewaltenteilung Montesquieu leider nicht ausreichend bedachten, da nicht konstitutiven, aber immer vorhandenen Macht, die die privaten Vermögensmächtigen bilden, immer unterlegen sein. Jegliches Lavieren mit Finanzmarktgesetzen, übrigens leider ebenso Überlegungen nur zur Einführung eines allgemeinen Grundeinkommens, bleiben da lediglich Tropfen auf einen heißen Stein. War es noch Rockefeller oder Rothschild der einmal gesagt hat, dass man mit der Kontrolle über eine Währung letztlich auch das Volk kontrolliert? Egal, es ist die reine Wahrheit, auch dass diese reichen Herren oder ihre Vorfahren deshalb die Notenbanken als "unabhängige Institutionen" der demokratischen Kontrolle entzogen haben, um sie alleine zum Spielball ihrer persönlichen Beziehungen und Einflüsse zu machen und damit effektiv die Exekutive in den westlichen Staaten zu übernehmen. Die Gründung der nur von der Demokratie wirklich unabhängigen Notenbanken war in Wahrheit schon immer bereits der stille und leise Putsch der Finanz- und Wirtschaftsoligarchie gegen die moderne Demokratie, erst recht die Gründung einer überstaatlich aufgestellten Europäischen Zentralbank mit der Einführung des Euro.

Die Kompetenzen der Notenbanken müssen deshalb als zweite Forderung, nach der großen Rückverteilung aller Vermögen zu gleichen Teilen an alle, an die demokratisch gewählten Regierungen zurückgehen und zwar vollständig! Genauso wie diese die Legislativmacht wieder an die Parlamente zurückzugeben haben, um sich ausschließlich der Vollstreckung und dem Controlling der Praktikabilität und Angemessenheit der geltenden Gesetze zu widmen.

Das Schiff der westlichen Zivilisation wird so lange mit voller Kraft auf den Eisberg zusteuern, solange wir nicht ehrlich diese beiden Notwendigkeiten einsehen. Erste Kollisionszeichen gibt es bereits überall, Weltfinanzkrise, Griechenland, Portugal, Irland, die sich immer weiter verschlechternde private Lebenssituation der meisten Menschen auch hierzulande ...

Auf dem Chaos eines untergehenden Schiffes wird man jedoch nicht mehr die Chance haben, diese notwendige Neuverteilung von Vermögen geordnet und rechtsstaatlich organisiert durchzuführen. Es wird dann wieder einmal in der Geschichte Mord und Totschlag geben. Die jetzt in verantwortlicher Position dieses unterlassen, werden dafür die Verantwortung zu tragen haben ...

Warum sind wir also so blöde wie ein Computernutzer, der ewig und drei Tage vor dem blauen Bildschirm seiner abgestürzten Kiste sitzt und nicht auf die Idee kommt es einmal mit zweifachem Drücken des Ein-/Ausschalters zu probieren? Wir müssen sogar noch blöder sein, denn hier geht es um wesentlich mehr, unsere Freiheit, unsere Zukunft, unser Leben und das Leben unserer Kinder ... Laßt uns also lieber alle in Dummheit zusammen untergehen, hat so etwas irre Schönes, nicht wahr, noch dazu wenn man damit Zeit gewinnt, ein bisschen, ausgerechnet, das Weltklima zu retten, mit soviel Macht wie der Liebe Gott, ...

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GESELLSCHAFT

Sozialalarm: Mittelschicht in Deutschland nur noch einen Bevölkerungsanteil von 15 Prozent groß

07.05.11 | von Knut Karnann [mail] | Kategorien: Nicht kategorisiert

Link: http://www.mittelschicht.com/b2evo2/blog1.php/2010/10/24/wir-reden-hier-worueber-sonst-niemand-re

Liebe Leserinnen und Leser,

der Mittelschicht Weblog erschien die letzten Wochen relativ untätig. Das traf sicherlich auf die Blogging-Aktivität seit Februar dieses Jahres zu, jedoch nicht auf unsere Arbeit hinter den Kulissen.

Wir führten u.a. eine umfangreiche, unhabhängige auf realen Preisdaten für reale notwendige Haushaltsaufwendungen basierte Studie durch, um zu ermitteln, welche Einkommen in Deutschland notwendig sind, um damit ein dem gesellschaftlichen Lebensstatus nach mindestens normales Mittelschichtleben zu führen.

Vorab: Die ersten Ergebnisse konnten mittlerweile mit den offiziellen Haushaltseinkommensverteilungen verglichen werden. Daraus entstand ein völlig neues Bild der Zusammensetzung unserer Gesellschaft.

Die echte Mittelschicht in Deutschland macht nur noch einen Bevölkerungsanteil von 15% aus

Davon befinden sich rund zwei Drittel in einem ständigen Abstiegskampf mit dem oberen Drittel der Unterschicht die sich selbst oft ebenfalls noch als "gefühlte Mittelschicht" betrachtet. Für beide Gruppen schmälert die psychologische Belastung dieses aggressiven Verdrängungskampfes den rein materiell gegebenen Lebenskomfort jedoch gefühlt beträchtlich.

Hinzu kommt also ein Bevölkerungsanteil von ca. 10% der als "unechte Mittelschicht" bezeichnet werden kann

Diese Haushalte besitzen "Schameinkommen", die ein Leben gerade noch ohne sachlich objektive Nachteile im Vergleich zur Mittelschicht ermöglichen. Jedoch werden Statusnachteile durch Einsparungen erlitten, die diese Haushalte nach außen hin gerne verschweigen, um auch in der Einschätzung Anderer stattdessen noch als Mittelklasse zu gelten. Oft werden die Statusdefizite auch persönlich verdrängt, so dass sich viele dieser Menschen selbst ebenfalls zumindest noch als Mittelklasse fühlen.

Objektiv müssten diese Menschen aber bereits zur Unterschicht gerechnet werden.

Die Unterschicht macht dieser Studie zu Folge inklusive dieser "unechten Mittelschicht" etwa 30% der Bevölkerung aus.

Diese Haushalte besitzen größtenteils nur noch ein sogenanntes Schmerzeinkommen, das im Verhältnis zu einem normalen Mittelschichtlebensstandard für diese Menschen, selbst wenn sie den Statusaspekt außer Acht lassen, bereits ganz persönlich schmerzhafte Einschnitte und echte faktische, objektive Lebensnachteile zur Folge hat. Diese schlagen sich z.B. in einer höheren zeitlichen Belastung nieder oder als Wahrscheinlichkeit Chancen zu verpassen, z.B. durch ein verminderte Intensität von Sozialkontakten. Die Einschnitte sind aber noch nicht so schlimm, dass ein weiterer Abstieg vorprogrammiert erscheint. Zwei Drittel dieser Schicht mögen zumindest mit einigermaßen guten Chancen in der Lage sein ihren Unterschicht-Status wenigstens zu halten. Ein Drittel, die bereits oben erwähnten 10%-Bevölkerungsanteil "unechte Mittelschicht" mit einem "Schameinkommen", hat sogar noch echte Aufstiegschancen zurück in die Mittelschicht und kämpft größtenteils aggressivst darum. Durch den vereinzelt gelingenden Aufstieg wird jedoch die Mittelschicht nicht vergrößert, sondern meistens Menschen aus der Mittelschicht im Gegenzug in die Unterschicht abgedrängt. An dieser Stelle befindet sich jedoch noch die meiste Bewegung in der insgesamt immer mehr erstarrenden Schichtenpyramide. D.h. an anderen Schichtengrenzen schwindet immer mehr die Durchlässigkeit insbesondere von unten nach oben, während bei jeder weiteren Rezession Menschen an allen Schichtengrenzen von oben nach unten durchfallen zu einem relativ in etwa gleichen Anteil im Verhältnis zur zahlenmäßigen Größe der darüber liegenden Schicht.

Bereits jeder zweite in Deutschland ansässige Privathaushalt gehört zur Elendsschicht mit einer einzigen Perspektive: Immer weiter abwärts

Dieses ist das erschreckendste Ergebnis der Studie! Menschen mit einem sogenannten "Siecheinkommen" haben, egal ob sie es aus noch mehr oder weniger regulärer Niedriglohnarbeit ober über das Hartz IV beziehen, kein wirtschaftliches Widerstandspotenzial mehr gegen immer weiteren Abstieg. Sie sind nicht mehr in der Lage früher oder später einen jeden einmal treffende Schicksalsschläge wirtschaftlich abzufedern. Außerdem verursachen Siecheinkommen einen persönlichen gesundheits- und verhaltensmäßigen immer weiteren Verfall, der diesen Leuten auch äußerlich anzusehen ist. Spätestens droht ein Rückschritt in noch größere Armut im Rentenalter.

Deutschland befindet sich damit in einem fortgeschrittenen Verelendungsprozess

Bis auf die ca. 5% Oberschicht und die 5% gehobene und wenig bedrohte obere Mittelschicht können die Lebensbedingungen in Deutschland für 90% der Menschen nicht mehr als zufriedenstellend bezeichnet werden, jeder zweite Mensch in Deutschland befindet sich bereits auf der Straße eines unumkehrbaren persönlichen wirtschaftlichen Abstiegs.

Dieses trifft zu, obwohl technischer und operativ betriebswirtschaftlicher Fortschritt mehr denn je ein Mindestens-Mittelschicht-Lebensstandard-Leben für alle in der Menschheitsgeschichte erstmals realisierbar machen würde. Die Devise vom Gürtel-immer-weiter-enger-schnallen erscheint daher absurd!

Wir werden hier auf diesem Blog in den nächsten Monaten wieder verstärkt Fahrt aufnehmen und einige Alleinstellungsmerkmale und kostenlose Services für sie gerade z.B. auf der Basis dieser Studie, die wir hier auch demnächst transparent mit harten Fakten belegen werden, an Sie offerieren:

Wir werden Ihnen demnächst hier ein interaktives Online-Programm oder zunächst zumindest Tabellen zur Verfügung stellen, damit Sie genaue Lohnangaben brutto, netto, pro Stunde, pro Monat, pro Jahr berechnen können, die zu den als Ergebnis dieser unabhängigen sozioökonomischen Studie soziale Schicht definierenden Einkommensgrenzen gehören für Wohleinkommen (echte Mittelschicht), Schameinkommen (unechte Mittelschicht), Schmerzeinkommen (eindeutige Unterschicht) und Siecheinkommen (Elendsschicht).

Diese wollen wir auch unabhängig von der offiziellen, offensichtlich gefälschten Inflationsrate mit eigenen Preisbeobachtungen jährlich fortschreiben.

Auf dieser Basis können Sie entsprechend Ihrer persönlichen Haushaltssituation sich hier auf diesem Blog künftig Klarheit darüber schaffen, welches Einkommen Sie mindestens erzielen müssen, um zu einer angestrebten Lebensstandardklasse dazu zu gehören.

Dabei wird der Status Ihres Haushaltes berücksichtigt mit folgenden Kriterien:

1 od. 2 Erwachsene, einer berufstätig, oder 2 Erwachsene, beide voll berufstätig

Und als Unterkategorien zu diesen drei oberen:

0,1,2 oder 3 Kinder

Den hanebüchenen, lohndrückerischen Zahlen und Grenzen vom arbeitgebernahen DIW-Institut werden somit endlich objektive und unabhängig ermittelte Zahlen gegenübergestellt, auf die Sie sich bei ihren nächsten Lohnverhandlungen dann auch stützen können.

Gerade Berufsanfängern ist ja nicht selten überhaupt nicht klar, wie viel Geld man in diesem Land zum Leben benötigt, wenn sie ein erstes Jobangebot annehmen! Gerade Berufseinsteigern wollen wir deshalb hier diese Informationen künftig kostenlos, internetöffentlich, jederzeit abrufbar zur Verfügung stellen.

Vielen Dank für die Treue, trotz der wenigen Artikel auf diesem Blog in den letzten Monaten,

Knut K a r n a n n,
Mittelschicht Weblog


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POLITIK

Wahlnachlese spät, aber gewohnt intelligent
Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Kommunalwahlen Hessen

03.04.11 | von Knut Karnann [mail] | Kategorien: Nicht kategorisiert

Das Ergebnis der Landtagswahl in Baden-Württemberg 2011 beweist, dass es nicht richtig ist, aus Protest gegen die etablierten Parteien auf sein Wahlrecht zu verzichten.

- Hätten ein paar Prozent mehr Nicht- oder Ungültig-Wähler (jeder siebte dieser ca. 35% Wahlberechtigten hätte genügt, das entspräche einer Erhöhung der gültigen Wahlbeteiligung um ca. 5%) wenigstens Kleinstparteien gewählt, hätte Baden-Württemberg alleine aufgrund der größeren Zahl der insgesamt abgegebenen gültigen Stimmen und der 5-Prozent-Hürde endlich die FDP los. Die Politik wenigstens dieses Bundeslandes wäre von nicht weniger befreit worden, als von einer Partei, die mit Abstand als Vorreiterin der anarcholiberalen Extremisierung und Verunmenschlichung unserer Bürgergesellschaft gelten muss. Jede und jeder, der oder die bei der Landtagswahl ganz fern geblieben ist oder eine ungültige Stimme abgegeben hat, muss sich doch nun fragen, ob ein kurzer Ausflug zum Wahllokal und/oder zwei gültige Kreuze einfach bei den Piraten oder bei den Violetten z.B., alleine dieses Freudenereignis das denn nicht wert gewesen wäre! Gleichzeitig bekämen jene Kleinstparteien mehr Geld aus der staatlichen Wahlkampfunterstützung und somit eine verbesserte Entwicklungschance. Und wer die etablierten Parteien gänzlich ablehnt, muss doch verdammt noch einmal auch ein Interesse an der Entwicklung demokratischer Wahlalternativen von Kleinst- zu Kleinparteien haben.

- Die CDU in Baden-Württemberg hat paradoxerweise absolut sogar an Stimmen gewonnen. Alleine der noch größeren Aktivierung von Nichtwählern für andere Parteien, vor allem für die Grünen, ist es zu verdanken, dass Mappus nun nicht weiterregieren kann! Die Wahlbeteiligung war 2011 in Baden-Württemberg im Vergleich zu den Landtagswahlen 2006 um satte fast 13%, absolut um mehr als eine Million mehr aktivierte Wählerinnen und Wähler, gestiegen.

- Alleine mit dreizehn Prozent höherer Wahlbeteiligung ließ sich somit in Baden-Württemberg, seit dem Kriegsende einer Hochburg von CDU-Alleinregierungen, ein kleiner politischer Erdrutsch auslösen. Und ein vergleichbar großer politischer Erdrutsch, der mit dem Herausfallen der FDP aus dem Parlament ihres Stammlandes erreicht worden wäre, wurde nur ganz knapp verpasst, weil nicht noch ein paar Nicht- und Ungültigwäher mehr die historische Chance dafür erkannt und dieses somit leider versäumt haben.

Freilich solche politischen Erdrutsche sind noch lange keine endgültige Überwindung unserer etablierten Parteien insgesamt. Aber erste Risse in deren Herrschaftssystem sind sie doch und jeder solche Riss wird später helfen, wenn die Bürger das Projekt von der gänzlichen Überwindung unserer plutophilen Altparteien längst überfälliger Weise angehen werden!

Was befremdet: Immer noch ein Viertel der baden-württembergischen Wahlberechtigten (und 39% derer, die tatsächlich gewählt haben) wählte mit der CDU eine Landespartei, die Gewalt gegen Wahlberechtigte und deren Kinder befürwortet bzw. am 30.09.2010 auch offen betrieb bis hin zum Ausschießen von Augen. Ist selbst im friedlicheren Süden Deutschlands immer noch jeder Vierte ein Gewaltbefürworter?

Nein, viele geben vor, die CDU deshalb weiterhin gewählt zu haben, da sie das Land zu einem wirtschaftlichen Musterländle in Europa gemacht habe und sie wollten, dass es damit weitergeht, nur daher habe man der CDU die „Übersprunghandlungen“ gegen Bürgerinnen und Bürger und deren Kinder am 30.09.2010 nachgesehen.

Welches Selbstbewusstsein haben solche Bürgerinnen und Bürger! Ist der Erfolg eines Landes nicht vor allem auch dessen Bürgerinnen und Bürgern zu verdanken und nur zu einem geringen Teil seiner Regierung, deren Mitglieder ja aber auch aus der Mitte der jeweiligen Bürgerinnen und Bürger hervorgehen? Wer hier entgegnet zu sagen, Nordrhein-Westfalen beispielsweise habe keine schlechteren Menschen, sollte einmal darüber nachdenken, dass z.B. die deutschen Südländer (Bayern und Baden-Württemberg) z.B. laut dem DIW-Städteranking einen bis zu drei Mal höheren Anteil an hochqualifizierten Menschen in der Bevölkerung aufweisen, wenn man Städte ähnlicher Größe miteinander vergleicht! Bildungstradition und Kultur der Menschen und der Familien haben hier meiner Meinung nach einen größeren Einfluss, als ihn eine Regierung je haben könnte. Und die viel größere Zahl an jährlichen Patenten: Sind diese Erfindungen alle von CDU-Mitgliedern gemacht worden? Der Erfolg Baden-Württembergs gehört allen Baden-Württembergern. Dass die CDU diesen für sich in diesem Wahlkampf und in den Kommentaren danach derart für sich vereinnehmen wollte, ist für mich eher ein Grund diese arrogante, eingebildete und die Bürger auch noch um die Ehre ihrer Erfolge raubende Partei in Zukunft auf dem Wahlzettel eher zu meiden!

Mappus weg – Beck geweckt

Der bei einer der größten deutschen Nachkriegsbürgerbewegungen verhasste Mappus musste überraschenderweise nicht halb so viele Prozente für seine Partei einbüßen, wie gleichzeitig Kurt Beck in Rheinland-Pfalz für die SPD. Auch hat die SPD in Rheinland-Pfalz absolut rund 133.000 Stimmen verloren, während die Mappus-CDU absolut sogar 194.000 Stimmen hinzugewann. Wie Gabriel sich nach diesen Wahlen hinstellte, um die CDU lautstark als großen Verlierer des Abends zu bezeichnen, spottet deshalb jeder Beschreibung.

Zum Schluss noch einmal zur FDP: Auch in Baden-Württemberg hätte der Umstand, dass jeder siebte Nicht- oder Ungültigwähler stattdessen sein Kreuz aus Protest besser bei irgendeiner Kleinstpartei gemacht hätte, ausgereicht, um diese, selbst dort, in ihrem Stammland, aus dem Landesparlament zu werfen. Ein Einbruch der Wählerstimmen für die FDP in Baden-Württemberg um rund 75% seit dem Bundestagswahlergebnis der Baden-Württemberg-FDP noch im September 2009 ist jedoch, neben dem künftigen nicht mehr Vertretensein in den Landesparlamenten von Rheinlandpfalz und Sachsen-Anhalt eine gewaltige, ja (man möchte fast sagen hoffentlich und zum Glück) existenzbedrohliche Katastrophe für diese Partei. Dass Westerwelle als Parteivorsitzender nicht sofort den Hut nahm, sagt alles über die Machtklebrigkeit dieser FDP-Führungsgestalten, eine Machtklebrigkeit, die bei den nun ins Gespräch gebrachten Westerwelle-Kollegen Lindner und Rösler gewiss nicht als geringer, mindestens bei Lindner als noch Ekel erregender größer einzuschätzen ist. Diese FDP hatte vor vielen Jahrzehnten mit Graf Lambsdorf (neben der Springer- und Bertelsmannpresse, die den geistigen Grundstein legte) den politischen Grundstein gelegt für die von Schröder und Fischer später umgesetzte, das amerikanische Stammland dieser kapitalfaschistischen Ideologie sicher bald übertreffenden Anarcholiberalisierung unseres Landes. Dass sie dafür nun endlich mit Bedeutungslosigkeit bestraft wird, ist ein Hoffnungszeichen für diese Republik, ebenso wie der Umstand, den man an diesem letzten großen Wahlabend vor allem in Rheinlandpfalz, prozentmäßig aber auch in Baden-Württemberg und auch bei den Koummunalwahlen in Hessen sehen konnte, es mit der SPD weiter Berg ab geht (in Sachsen-Anhalt konnte sie ihr Ergebnis ungefähr halten).

Erstmals werden Die Grünen/Bündnis 90 nun in Baden-Württemberg mit Wilfried Kretschmann einen deutschen Ministerpräsidenten stellen. In Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt und übrigens auch bei den Kommunalwahlen in Hessen konnten sie ihr Prozentergebnis verdoppeln. In Rheinland-Pfalz gar verdreifachen. Der Atomausstieg rückwärts der Regierung Merkel war dabei sicherlich Guano auf das Partei-Pflänzchen aus der Bertelsmann-Fraktion, dem man sicherlich nicht, vor allem unter sozial- und rechtsstaatlichen Gesichtspunkten nicht, die Schröder-Fischer-Ära ist da noch in zu guter Erinnerung, all unsere Zukunft überlassen darf.

Mit einer Erstarkung der Grünen droht die deutsche Mittelschicht weiter unter die Räder zu kommen: Explodierende Energiepreise und in Folge auch Lebensmittelpreise, Abschaffung der Pendlerpauschale und des Ehegattensplittings, Zwangssanierungen mit zigtausend Euro Belastung vor allem für kleine Häusle-Besitzer werden weiteren hunderttausenden Mittelschicht-Familien in diesem Lande dann den haushaltsmäßigen Todessturz in das Prekariat versetzen, sollte aus dem Erstarken der Grünen ein bundesweiter Trend werden. Ein weiteres Mal wird sich die Oberschicht an der Mittelschicht dann satt saugen, aus dem günstigen Erwerb der ganzen zwangsversteigerten Reihenhäuschen und Eigentumswohnungen z.B. und wenn daraus dann auch in Europa eine große neue Finanzkrise ausgelöst wird, gibt es das restliche Staatsvermögen als Bonus obendrein (Notenbank und Finanzminister werden dann mit „Rettungsgeldern“ den Reichen wieder finanzieren, dass sie den Rest von dem aufkaufen können, was heute noch im Besitz der Öffentlichkeit bzw. der öffentlichen Hand ist).

Unter solchen Vorzeichen müsste man meinen, „Die Linke“ müsste erstarken. Aber die Springer- und Bertelsmann-Medien haben dieses Risiko für unsere Oberschicht, wie man an diesen letzten Wahlergebnissen wieder einmal sieht, fest im Griff. Jeder kleinste Fehler derselben wird sofort als politische Wunde missbraucht, in die dann kampagnenweise mediales Salz gestreut wird und die Antikommunismus-Propaganda des kalten Krieges ist ein in den Menschen immer noch glimmendes Feuer, das man mit kontinuierlichem leichten Windhauch einfach nur am Brennen halten muss. Dass diese Angst der Wahlberechtigten vor einer Stimme für diese neuen demokratischen Sozialisten nicht rational ist, sollte klar sein. Der Anarcholiberalismus hat sich selbst auf überregionalen Ebenen wie UNO und EU und in multi- und bilateralen Abkommen heute dermaßen festgekrallt, dass selbst eine sozialistische Alleinregierung in einem Land wie Deutschland, dagegen selbst auf Jahre nur marginale Gegensteuerung betreiben könnte. Und wie viel weniger wäre hier ein Überschwingen des politischen Pendels nach links wahrscheinlich, wenn Die Linke nur in den Oppositionsbänken sitzt oder in einer Regierungskoalition mit Anderen. Dass, Wasser zu wählen in den Zeiten eines anarcholiberalen Weltbrandes, in dem das Kapital dabei ist, alles Menschliche restlos zu kalter Asche durchzuglühen, trotzdem nicht die schlechteste Wahl wäre, darüber sollten mehr Menschen einmal wieder ernsthaft und von der medialen Propaganda unbeeinträchtigt nachdenken.

Unter den Kleinstparteien mausern sich „Die Piraten“ doch langsam zu einer der stärksten Parteien im Lager der Sonstigen. Dass sie nicht mehr vom Untergang der FDP profitieren können jedoch, nimmt mich etwas wunder, denn das Grundrechte-Thema war für mich in den letzten Jahrzehnten, das einzige was an einer FDP evtl. noch interessant war. Die Piraten sind darin eigentlich viel besser und kompetenter und dass sie auf den übrigen Politikfeldern nicht viel zu bieten haben, ist immer noch besser, als die anarcholiberale Faustrecht-Politik der FDP auf all diesen anderen Gebieten.

Tja Mist, jetzt sieht es zum Schluss wieder so aus, als wollte ich hier Werbung für Die Linke machen, ohne dass ich mich selbst als Sozialisten verstehe. Die Wahl-o-maten jedenfalls haben für mich mit Abstand „Die Violetten“ empfohlen, vielleicht muss ich mir die einmal genauer ansehen, …


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POLITIK

Georg Schramm avanciert mit einer Rede in Stuttgart zum neuen deutschen Revolutionsführer

05.02.11 | von Knut Karnann [mail] | Kategorien: Nicht kategorisiert

Die Ägypter sind tapfer, aber die Stuttgarter kämpfen für deutsche Verhältnisse auch nicht schlecht. Auch nach der Weichnachtspause gehen die Massenproteste in Stuttgart trotz schikanöser Repressalien der Stuttgarter Polizei und Justiz mit unverminderter Kraft weiter.


Die seit September von den Stuttgartern eingeübte Protesthymne erneut gesungen von einer Demonstration im neuen Jahr 2011. - Quelle: Youtube

Mit fantasievoll kreativen Aktionen wurden z.B. am letzten Wochenende wieder zigtausende Demonstranten mobilisiert. Ein alter Wasserwerfer aus den Sechziger Jahren wurde als "Führungsspritze der CDU" bei der Demonstration mitgeführt begleitet von entsprechend hochgerüsteten Bürgerwehr-"Polizisten" ...

"Die Demokratie bedarf dessen, was hier [in Stuttgart] geschieht." sagte Schramm in seiner Rede auf einer der vorangegangenen Stuttgarter Montagsdemonstrationen immer wieder unterbrochen von "Mappus weg!"-, "Lügenpack"- und "Oben bleiben"-Rufen.


Der politische Kabarettist Georg Schramm prangert auf einer diesjährigen Stuttgarter Montagsdemonstration die Habgier an als Triebfeder des Bösen, die hinter unseren Politikern steht. - Quelle: Youtube

Die sogenannte "Parkschützer-Bewegung" des Stuttgarter Widerstandes organisiert derzeit landesweit den Eingriff ihrer zehntausenden Mitglieder in den Wahlkampf um die in acht Wochen bevorstehenden Wahlen für den baden-württembergischen Landtag auf der Seite aller gegen die CDU zur Verfügung stehenden demokratischen Wahlalternativen.

Es muss noch viel erreicht werden, liegt nach den neuesten Umfragen mit rund 40% immer noch ein bislang nicht vom Volk gewählter Ministerpräsident vorn, der zusammen mit seinem Parteifreund und Innenminister verantwortlich gewesen ist für einen der unverhältnismäßigsten und gewalttätigsten Polizeieinsätze, den die Bundesrepublik Deutschland je gesehen hat u.a. gegen zuvor ordentlich angemeldete und genehmigte, friedliche Schülerdemonstrationen am 30.09.2010, bei dem auch einem 64-jährigen Demonstrationsteilnehmer, der sich schützend zwischen Kinder und Polizei stellte, die Augen mit einem Wasserwerfer herausgeschossen wurden und Pfefferspray aus nächster Nähe in die Gesichter friedlicher Demonstranten gesprüht wurde, was für Asthmatiker, laut Ansicht medizinischer Experten, zum Tode führen kann.


Satirische Anklage der baden-württembergischen Landesregierung in der ZDF-Heute-Show. - Quelle: ZDF, Youtube


Analyse zur Verantwortung des unangemessenen Polizeieinsatzes vom 30.09.2010 in Stuttgart durch die ARD-Sendung "Monitor". - Quelle: ARD, Youtube


Feature eines bayerischen Radiosenders zur Lebensgefährlichkeit der Verwendung von Pfefferspray gegen u.a. wegen des sog. "Vermummungsverbotes" ungeschützte Demonstranten-Gesichter. - Quelle: Youtube

Die aktuellen Wahlumfrageergebnisse zeigen, dass sich ein Engagement der Zigtausenden Parkschützer-Aktivisten im Landtagswahlkampf lohnen kann, denn Rot-Grün liegt da mit Schwarz-Gelb ungefähr gleich auf: "Wahltag ist Zahltag".

Wie kann man sich erklären, dass ca. 40% der Menschen angeblich immer noch einen Regierungschef unterstützen, der offensichtlich bei der Durchsetzung von Wirtschaftsinteressen "über Leichen geht" und auch sonst die Regeln der rechtststaatlichen, freiheitlichen Demokratie nicht zu beachten scheint?

Und warum findet ein solch fantastischer Aufstand so vieler Bürger für Demokratie, Freiheit und Bürgerrechte im deutschen Südwesten nicht endlich eine breite Unterstützung bei den Bürgerinnen und Bürgern in allen übrigen deutschen Landesteilen. Was da seit Monaten in Stuttgart abläuft, finde ich, verdient endlich unser aller allerhöchsten Respekt, Solidarität, Nachahmung und Mitmachen. Sehen Sie hier bitte noch einmal selbst:


Wie bereits im Spätsommer 2010 in Stuttgart der Aufstand begann. - Quelle: Youtube


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